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Zu meiner Person

Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin, wo ich auch mein erstes Studium absolviert habe. Danach bin ich nach Ahrensburg in der Nähe von Hamburg gezogen, habe dort gearbeitet, weiter studiert, promoviert, gelebt und musiziert, bevor ich 2001 nach Magdeburg und schließlich 2016 nach Augsburg gekommen bin. So habe ich im Laufe der Jahre (äußere und innere) Räume durchschritten, die sich für mich geöffnet haben und von denen ich oft nicht einmal ahnte, dass ich sie wohl gesucht haben muss. Ihre Architektur erscheint manchmal verwinkelt, dann wieder schlüssig und zweckmässig, zudem noch nicht einmal statisch, denn im Fortschreiten verändert sich der Blickwinkel. Jahreszahlen und Abschlusszeugnisse können jedenfalls das, was für mich wesentlich ist, nämlich die intensiven Begegnungen mit Menschen, nicht wiedergeben:

seit 2016: Universitäts-Professorin für Musiktherapie und wissenschaftliche Leitung des MA Musiktherapie am Leopold-Mozart-Zentrum der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Universität Augsburg

2015: Habilitation zum doctor scientiae habilitatus und Verleihung der Venia legendi zum Fachgebiet ‚Psychosomatische Musiktherapie‘ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

2001-2016: Professorin für Musiktherapie an der Hochschule Magdeburg-Stendal

1999: Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

1998: Promotion zum doctor scientiae musicae in Hamburg

1992: Abschluss Diplom-Blockflötistin in Hamburg

1988: Abschluss Diplom-Musiktherapeutin in Hamburg

1979: Abschluss Diplom-Sozialpädagogin (FH) in Berlin

 

Mein ausführliches CV: CV Metzner 2016

 

 

Mein Netzwerk

 

Es gibt Kollegen und Kolleginnen mit denen ich über viele Jahre und über teilweise große räumliche Distanzen hinweg Kontakte pflege. Dabei bilden wechselseitige Anregung, Übereinstimmung in grundsätzlichen Fragen und Sympathie sicher die solide menschliche Basis. Der wirkliche Zusammenhalt ist jedoch gerade in der Auseinandersetzung über fachliche Unterschiede oder bei der Bewältigung von äußeren unüberwindlich erscheinenden Hindernissen hinweg gewachsen.

 

Tonius Timmermann und Hans-Ulrich SchmidtMein Amtsvorgänger an der Universität Augsburg Prof. Dr. Tonius Timmermann und mein neuer Kollege Prof. Dr. Hans-Ulrich Schmidt haben den MA Musiktherapie am Leopold-Mozart-Zentrum aufgebaut. Hier diskutieren sie mit Teilnehmer*innen der 28. Werkstatt für musiktherapeutische Forschung.

 

 

 

 

 

Den Masterstudiengang ‚Interdisziplinäre Therapie in der psychosozialen Versorgung‘ an der Hochschule Magdeburg-Stendal  leite ich gemeinsam mit Dr. med Michael Dümpelmann, dem ärztlichen Leiter i.R. der Psycho- und Soziotherapie am Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn/Göttingen. Von ihm stammt die Idee zu dieser Weiterbildung für Angehörige verschiedener Sozial- und Gesundheitsberufe, und er steht mir für die theoretische, klinische und menschliche Dimension bei der Ausgestaltung des Studiengangs mit seiner klugen und unbeirrbaren Art zur Seite.

 

 

 

 

Jörg FrommerProf. Dr. med. Jörg Frommer leitet die Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er hat 2015 meine Habilitation wissenschaftlich begleitet. Seine langjährige Verbindung zur (psychoanalytischen) Musiktherapie und qualitativen Musiktherapieforschung bildet die Grundlage für unsere immer enger werdende Zusammenarbeit, die auch nach meinem Wechsel an die Universität Augsburg fortgesetzt wird.

 

 

 

P1000187Gemeinsam mit der historischen Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Manuela Schwartz habe ich bis 2016 den Masterstudiengang ‚Methoden musiktherapeutischer Forschung und Praxis‘ geleitet. Hier sind wir gerade im Gespräch mit der Komponistin Dr. Charlotte Seither.

 

 

 

 

 

 

KächeleProf. Dr. med. Dr. phil. Horst Kächele als zum eigenen Netzwerk zugehörig erachten zu dürfen, ist wirklich eine große Ehre. Nicht dass er selbst auch nur im entferntesten seine wissenschaftliche Reputation und sein internationales Renommee auf dem Gebiet der Psychoanalyse und der Psychotherapieforschung dazu verwenden würde, andere KollegInnen, deren Beiträge weitaus bescheidener sind, von sich fern zu halten, sondern ich kenne einfach keinen anderen Kollegen seines Ranges, der so freizügig mit seinem Wissen und seinen Materialien umgeht wie er das tut. Wissen muss zirkulieren, diese Einsicht habe ich zu allererst von ihm erfahren.

 

 

 

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Dr. Ingo Engelmann, Psychologischer Psychotherapeut und Musiktherapeut, kenne ich seit meiner Tätigkeit in der Erwachsenenpsychiatrie in Hamburg-Bergedorf. Es dürfte nicht viele cotherapeutische Teams geben, die von sich sagen können, sie haben ungefähr 2000 Gruppenmusiktherapiesitzungen gemeinsam gestaltet. Er ist inzwischen bei im MA Interdisziplinäre Therapie in Magdeburg  als Supervisor tätig und war 2012 auch bei der deutsch-türkischen Kooperation mit dem Orient-Institut in Istanbul beteiligt.

 

 

 

 

 

Dr. Cheryl Dileo, Professorin an der Temple University in Philadelphia, USA und auf dem Foto links neben ihrer Kollegin Dr. Darlene Brooks, hat mir ihr Wissen und ihre Erfahrung über die Methode der Musik-imaginativen Schmerzbehandlung (Entrainment) großzügig zur Verfügung gestellt. Inzwischen habe ich dazu geforscht und die erste einschlägige Weiterbildung in Deutschland an der Hochschule Magdeburg-Stendal aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

Von 2007-2011 war ich External Examiner im Masterstudiengang Musiktherapie an der Irish World Academy for Music and Dance an der Universtität Limerick, Rep. Irland – hier zwischen dem Leiter der Akademie, Prof. Míheál Ó Súilleabháin und Prof. Dr. Jane Edwards stehend. Was mich dort beeindruckt hat, ist, auch wenn es vielleicht nicht überrascht, der Sinn für die Natur und für die Tradition, ohne dass dies in irgendeiner Weise rückwärtsgewandt wirkt.

 

 

 

 

 

 

Mit Prof. Dr. Inge Nygaard-Pedersen von der Universität Aalborg habe ich wohl die interessantesten Rollenwechsel vollzogen. Zuerst war sie meine Dozentin für Psychodynamic Movement an der Hochschule Musik und Theater in Hamburg, dann haben wir dort das Fach gemeinsam unterrichtet, und später war sie Gastdozentin bei uns in Magdeburg. Schließlich hat sie einen Beitrag für mein Buch ‚Nachhall‘ geschrieben und ich war wiederum Gutachterin bei ihrer Dissertation zur Gegenübertragung in der Musiktherapie – hier eingerahmt von u.a. Tony Wigram (+2011), SM, Dorit Amir und Denise Grocke nach der öffentlichen Disputation 2007.

 

 

 

 

 

Dr. Martin Greve ist Musikethnologe und Spezialist für türkische Musik. Er arbeitet am Orient-Institut in Istanbul, einem der neun deutschen geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland. Da es in der Türkei bisher keine Musiktherapieausbildung gibt, kamen wir zusammen auf die Idee eine einen türkisch-deutschen Musiktherapieaustausch anzuregen. Die sehr vielseitige und lebendige Tagung fand im Mai 2012 statt und wurde in einem zweistündigen Film dokumentiert.

 

 

 

 

 

atTuneElisabeth Gräfe (Uni Halle), Anne-Christin Lülff (Parkkrankenhaus Leipzig) und Ulrike Olschewski (Uni Regensburg) – drei musiktherapeutische Nachwuchsforscherinnen, die den rhythmischen Attunementprozessen in der Anfangsphase der Einzelmusiktherapie mit psychotischen Patienten auf der Spur sind. Wenn die Ergebnisse der Multicenterstudie publiziert sind, wird nicht mehr, zumindest nicht pauschalierend, von nicht gelingenden interaktionellen Abstimmungsprozessen mit dieser Klientel die Rede sein können.

 

 

 

 

 

 

IMG_6169Mit der australischen Künstlerin Rosslynd Piggot verbindet mich nur ein Moment, oder besser ein Hauch, was nicht unbedingt im Gegensatz zu den vorangegangen Personen stehen muss. Eines ihrer Themen, mit denen sie arbeitet, ist die Luft, so wie ich ja auch als Blockflötistin. Für meinen Artikel ‚Verweilen, Verstören, Verwandeln. Betrachtungen über Schwellen‘ im Jahrbuch Musiktherapie 2011 erhielt ich die Erlaubnis zur Abbildung eines ihrer Kunstwerke. Wir sind uns erst danach und nur ein einziges Mal persönlich begegnet – in Rom, als sie dort Stipendiatin an der British School at Rome war.

 

 

 

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